Landesgartenschau Würzburg 201812. April - 7. Oktober

Ausblick

öffnung
des Parks

Wie geht es mit dem Gelände weiter


Das ehemalige amerikanische Militärgelände auf Augenhöhe mit der Festung Marienberg ist mit Eröffnung der Landesgartenschau im April 2018 zum zentralen Park im neuen Stadtteil Hubland geworden. 5.000 neue Einwohner werden hier bald leben. Entstanden ist ein Park nach den Wünschen der Würzburger Bürger. Ein Park für alle Generationen mit Spiel-, Sport,- und Ruhemöglichkeiten, barrierefrei durch einen behindertengerechten Rundweg. Das Nahversorgungszentrum an der Rottendorfer Straße im ehemaligen Flugzeughangar, der auch einmal das amerikanische „Theater“ beherbergte, ist schon heute sichtbares Zeichen eines lebendigen neuen Stadtteils. 


Öffnung des ParksNach dem Ende der Landesgartenschau am 7. Oktober 2018 haben nun die Arbeiten für den Rückbau der temporären Flächen und weitere Bautätigkeiten begonnen. Dafür bleibt das Gelände für die Öffentlichkeit zunächst geschlossen. Geplant ist, dass der gesamte Park Mitte Januar 2019 von der Landesgartenschau Würzburg 2018 GmbH an die Stadt Würzburg zurück gegeben und dann für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht wird. 

Die Rottendorfer Straße ist bereits für Fußgänger geöffnet. Zudem gibt es zwei Nord-Süd-Durchquerungen: Einmal vom Hublandplatz aus am Wasserbecken vorbei zur Magdalene-Schoch-Straße hinüber. Von dort gelangt man weiter zur Straße Am Galgenberg und zum Uni-Campus. Die zweite Querung verläuft vom Rottendorfer Tor aus entlang des Seniorenstifts des Bürgerspitals bis hinüber zum Hotel Melchiorpark an der Straße Am Galgenberg.

 

ein rundgang

Der Alte Park mit seinem schattenspendenden Baumbestand bleibt Teil des dauerhaften Parks. Hier finden Sie auch in Zukunft Ruhe, können entspannen, den Tag genießen oder sich im Fitnessparcours betätigen. Im anliegenden Wohnquartier I befindet sich auch das Alten- und Seniorenheim des Bürgerspitals, das in Kürze eröffnet wird. 

Die ehemalige Tribüne kann auch in Zukunft für kleinere kulturelle Veranstaltungen genutzt werden. Die Landesgartenschau hat hier bereits für die entsprechende Infrastruktur gesorgt. »Trinitatis«, das eindrucksvolle, silber-glänzende Gebäude der christlichen Kirchen, lädt auch zukünftig zu Ruhe und Besinnung ein. Der Flying Circus und der Beitrag der Forstwirtschaft werden bzw. wurden zurückgebaut. Der Park wird sich im Januar 2019 – durch den Wegfall des Zaunes – auch zur Straße Am Galgenberg hin vollständig öffnen. Von dort gelangt man über weitere grüne Wege bis hinunter zum Main. 

Die wegbegleitenden Spielgeräte, Schaukeln, Outdoorfitness und das Klimawandelwäldchen bleiben bestehen.

Das Kopfgebäude der ehemaligen Mall, der für die Gartenschau provisorisch ertüchtigte Gebäudeteil der alten Shopping-Mall und Food Court der Landesgartenschau, wird abgerissen, um die Grünflächen an dieser Stelle zu verbinden und Platz für den Wohnungsbau zu schaffen. 

Die Ausstellungsbeiträge und der Kreativmarkt am Eingang Wissensgärten werden in Kürze vollständig zurückgebaut sein, dann kann die Magdalene-Schoch-Straße wieder geöffnet werden und dieses Grundstück, als Teil des kleinen Wohn- und Gewerbegebietes, bebaut werden. 

Das Wasserbecken, eines der Hauptattraktionen der Landesgartenschau, wird in Zukunft dazu einladen, von Seiten der Universität über das Grüne Band her kommend in den Park einzutreten und bis hinüber zum zentralen Quartiersplatz des neuen Stadtteils zu gelangen. 

Die 15 orangefarbenen Stelen auf dem Rundweg, die die Geschichte des Areals erzählen, sind ebenfalls für die dauerhafte Nachnutzung gedacht.

Der Wiesenpark, die ehemalige Landebahn, wird Spiel- und Vergnügungsfläche für alle Anwohner und Besucher, Frischluftschneise für die Stadt und sie lässt den phantastischen Blick bis zur Festung Marienberg offen. Das Aktivband an der Eschenallee - mit Fußball, Basketball, Beachvolleyball, Slackline, Boule und vielem mehr - lädt dauerhaft alle ein, die sich aktiv bewegen wollen. Direkt angrenzend an die Universität wird dies auch für Studierende ein Anziehungspunkt sein. 

Der wunderschöne Garten am Belvedere bleibt ebenfalls dauerhaft erhalten. Das »Belvedere« wird im Innenbereich ausgebaut, sodass dort – voraussichtlich ab kommenden Sommer – ein Inklusionscafé seinen Betrieb aufnehmen wird.

Der Eingangsbereich der Landesgartenschau und die Willkommensgärten werden zurückgebaut, hier entsteht – nahe am Park – nochmals eine Wohnanlage. Auf dem Parkplatz der Landesgartenschau entstehen die Wohnquartiere IV und V, mit vielfältigen, unterschiedlichen Wohnformen - von Einzelhäusern, über Reihenhäuser, bis hin zum Geschosswohnungsbau.

Das Gebäude 14 - die ehemalige Sporthalle und Blumenschauhalle der Landesgartenschau - und das Gebäude 13 - das Sie als LAB 13 kennen - werden saniert und zukünftig für Schul- und Vereinssport zur Verfügung stehen. Die beiden Gebäude werden als HUB 27+ zu einem attraktiven Zentrum für Soziales, Kultur, Bildung und Sport am Hubland ausgebaut.

Die WVV-Bühne wird abgebaut. An dieser Stelle werden die Terrassengärten um die sogenannten Sinnesgärten erweitert, sodass eine durchgängige Parklandschaft entsteht. Dazu gehören dann die Spielwelten, die selbstverständlich dauerhaft bleiben werden, genauso wie die Gartenoase darüber, die Fläche des Bier- und Weingartens sowie die Streuobstwiese. Lediglich die Zukunftsgärten mit den Tiny Houses als Ausstellungsbeitrag der Landesgartenschau werden rückgebaut; hier entstehen Einfamilienhäuser.

Die Alte Tankstelle mit dem American Diner soll abgebaut werden. Wie Sie vielleicht wissen, gibt es derzeit eine Petition für den Erhalt der Anlage. Die Geschichtsausstellung aus dem Untergeschoss hat sich die Stadt Würzburg reserviert, um sie zu erhalten. Derzeit gibt es erste Überlegungen für einen neuen Standort. Einen wunderbaren Ausblick über den zukünftigen Landesgartenschaupark kann man vom Tower aus genießen. Dieser beheimatet zukünftig, neben einem Teil des »Zentrums für digitale Innovation«, auch eine neue Stadtteilbücherei. Der zentrale Quartiersplatz mit dem »Cube« wird eine wichtige Funktion als Treffpunkt und Mittelpunkt des neuen Stadtteils haben. Sommerfeste, Stadtteilfeste, ein Weihnachtsmarkt sind möglich. Auf der Festwiese daneben entsteht ein Wohn- und Ärztehaus.

Wir hoffen, dass Sie ein schönes Landesgartenschaujahr in Erinnerung behalten und wünschen Ihnen viel Freude mit dem neugeschaffenen Landesgartenschaupark!
 

Luftaufnahme: Stadt Würzburg, © Baureferat/Fachabteilung Tiefbau